Westwall-Wanderung

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Bewegung - Begegnung - Bereicherung: Projektbeschreibung Ausstellung Erinnerungsräume

Ein Projekt von Jan Busemeyer, FH Trier, Architektur


Die Wanderung

Der Westwall ist ein Bollwerk der Nazidiktatur, entlang der Landesgrenzen Benelux und Frankreich. In einer Woche sind rund 140 Kilometer zu Fuß, von Kohlscheid bei Aachen bis Ormont bei Jünkerrath, von Studenten der Fachhochschule Trier zurückgelegt worden. Thema dieser Wanderung ist die Entschleunigung, z.B. durch Fortbewegung zu Fuß, Leben unter freiem Himmel u.o. Erleben der Natur.

Ich habe diese Wandergruppe, ausgerüstet mit einem VW Bus, Pfadfinderzelt incl. Kochkiste und einer digitalen Kamera begleitet. Die Aufgabe war die Versorgung der Wandernden.

Auf dem Weg machte ich Filmaufnahmen und Interviews.

  • Interviewfoto
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Motivation und Idee

In dieser Woche sind mir sehr freundliche Menschen begegnet. Ich erfahre eine Entschleunigung auf der Ebene zwischenmenschlicher Kommunikation. Das persönliche Gespräch!

Mit einer nicht zu erwartenden Bereitwilligkeit erzählten sie mir Geschichten mit dem und über den Westwall. Die Gespräche waren spontan und direkt.

Diese Leute habe ich interviewt.

Das Projekt beschäftigt sich nicht direkt mit dem Westwall, sondern vielmehr mit den Menschen und ihren Geschichten.


Erste These

Die heutige Zeit, mit ihrer schnellen Kommunikation (Internet, E-Mail, SMS, Internet-Foren, MMS, Podcast, ...), verändert den zwischenmenschlichen Kontakt.

Durch neue Medien werden Kommunikationsmöglichkeiten größer. Es besteht allerdings die Gefahr, daß die zwischenmenschliche Kommunikation anonymer und die Wahrnehmung für das unmittelbar umgebene Umfeld schwächer wird.